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In Sapa können die Dörfer der Bergvölker der Hmong, Dzao und Kho Mu besucht werden. Die Halong-Bucht mit ihren bizarren Felsformationen und einigen Tausend Inseln ist UNESCO Weltnaturerbe und kann mit einer Vielzahl von Booten durchfahren werden. Die Trockene Halong-Bucht mit ihren bizarren Felsformationen ist das Spiegelbild der weltberühmten Halong-Bucht und die schönste Landschaft Vietnams. Die Altstadt von Hoi An mit den Jahrhunderte chinesichen Händler- und Versammlungshäusern steht unter dem Schutz der UNESCO als Weltkulturerbe, genauso wie die nahe gelegene alte Cham-Tempelstadt My Son. Das angenehme Klima in Dalat machte es schon bei den Französischen Kolonialherren als Hillstation beliebt, heutzutage ist es bevorzugtes Ziel für hochzeitsreisende Vietnamesen. Die Insel Phú Quốc ist das heimliche Paradies Vietnams und die Heimat der berühmten Fischsauce Nước mắm. Mui Ne lockt mit seinem dutzende Kilometer langen Sandstrand und Ausflugsmöglichkeiten zu schönen Dünenlandschaften. [bearbeiten] Hintergrund Nach der wechselvollen und durch Kriege und Aufstände geprägten Zeit von 1945 bis zum Ende des Amerikanischen Krieges (so wird der Vietnamkrieg in Vietnam genannt) 1975 hat sich das Land während über 10 Jahren nahezu komplett nach außen abgeschottet. 1986 wurde dann nach einer schweren Wirtschaftskrise die Reform Đổi mới (Erneuerung) in Angriff genommen. Die wesentlichen Punkte dieser Reform sind die schrittweise wirtschaftliche Öffnung gegenüber nicht-kommunistischen Staaten, der Rückzug aus Kambodscha, Dezentralisierung und Liberalisierung der Wirtschaft sowie die ebenfalls schrittweise Privatisierung.
Durch diesen Schritt hat die Vietnamesische KP auch nach dem Zusammenbruch des Ostblocks seine Macht bis heute halten können und die Reformen haben ein starkes wirtschaftliches Wachstum bewirken können, welches bis heute anhält.
Der vor der Öffnung praktisch inexistente Tourismus erlebt seit Anfang der 90er-Jahre einen regelrechten Boom. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Touristen nochmals verdoppelt.
[bearbeiten] Anreise Für die Einreise wird ein Visum benötigt, welches in der Regel vor der Abreise beantragt werden muss. Es gibt Single Entry Visa (einmalige Einreise) und Multiple Entry/Re-Entry Visa mit Gültigkeitsdauern bis 3 Monate. Nur bei Pauschalreisen ist es teilweise möglich mittels einer Vorbestätigungsnummer ein Visum bei der Einreise am Flughafen zu erhalten. Das Visum kann in Deutschland direkt bei der Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam in der Bundesrepublik Deutschland beantragt werden. Dort steht ein Antragsformular zum Download zur Verfügung. Dieses ist ausgefüllt, mit einem Passbild versehen und unter Beifügung des Reisepasses, eines frankierten und adressierten Rückumschlages sowie der Visagebühr an die Botschaft zu senden. Die Gebühr beträgt für ein 15-tägiges Visum 64,00 € (sollte vor Beantragung bei der Botschaft erfragt werden). Die Bearbeitungzeit beträgt ca. eine Woche.
Der Reisepass muss mindestens noch sechs Monate gültig sein.
Man kann sich auch ein Visum in Thailand oder Kambodscha besorgen, wenn man über den Landweg einreisen möchte. In Phnom Phen dauert die Ausstellung eines Visums offiziell zwei Tage und kostet 30 Dollar ,in Vientiane bezahlt man 50-60 $ fuer einen Monat. Gegen eine Gebühr (Erfahrungswert fünf Dollar) kann man das Visum aber noch am gleichen Tag abholen, wenn man morgens im vietnamesischen Konsulat ist.
[bearbeiten] Flugzeug Schwimmendes Dorf nahe Ho-Chi-Minh-Stadt Halong-Bucht Reisfeld bei Nha TrangVietnam besitzt drei internationale Flughäfen, den Tan Son Nhat International Airport (SGN) in Ho-Chi-Minh-Stadt, den Noi Bai International Airport (HAN) in Hanoi sowie den Da Nang Airport (DAD). Direkte Flugverbindungen nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt ab Europa bietet Vietnam Airlines ab Paris und Frankfurt.
[bearbeiten] Bahn Zweimal pro Woche gibt es einen direkten Zug von Peking zur vietnamesischen Grenze mit Anschluss nach Hanoi. Auch von Hongkong aus ist Hanoi mit einigen Umsteigehalten zu erreichen.
Die direkte Strecke von Kunming (China) nach Hanoi ist zur Zeit bis auf weiteres gesperrt.
[bearbeiten] Bus Die Einreise per Bus ist aus allen Nachbarländern möglich, an der Grenze muss man jedoch den Bus wechseln. Bei der Anreise aus Phnom Penh wird das Gepäck von Trägern über die Grenze befördert. Den Service lassen diese sich aber nachträglich vergüten, ansonsten wird das Gepäck nicht wieder hergegeben. Problemlos sind hingegen die Strecken Phonsavan-Vinh oder Savannakhet-Hue. Vorsicht vor Betruegern in "Dong Ha", die eine Busreise nach Savannakhet versprechen (und kassieren),am Grenzposten nach Laos sich aber in Luft aufloesen...
[bearbeiten] Auto Ausländische Führerscheine werden in Vietnam mittlerweile anerkannt. Autos können mit Fahrer gemietet werden, was auch gerade in Städten wie Hanoi oder Saigon empfehlenswert ist.
"Des weiteren ist zu beachten, dass ausländische bzw. internationale Führerscheine in Vietnam nicht anerkannt werden." (Auswärtiges Amt , 26.11.2007)
[bearbeiten] Motorbikes Der gemeine Vietnamese bewegt sich mit dem Motorbike fort. Die überdimensionalen Bürgersteige dienen dabei als Parkflächen. Die Fortbewegung mit dem Motorbike ist auch für den Touristen sehr angenehm und ein Erlebnis. Dabei sollte man jedoch schon sehr erfahren sein. Die Fahrt in der Masse gleicht einem Schwimmen mit dem Strom. Rechtzeitiges Einordnen ist zwingend notwendig. Man sollte nicht außer Acht lassen, daß Vietnam zu den Ländern mit der höchsten Verkehrstotenrate der Welt zählt.
[bearbeiten] Schiff Von Kambodscha aus werden Bootstouren auf dem Mekong nach Chau Doc in Vietnam angeboten. Auch der umgekehrte Weg ist möglich. An der Grenze muss das Boot gewechselt werden.
[bearbeiten] Mobilität [bearbeiten] Bahn Es gibt in Vietnam nur zwei Bahnstrecken, die eine führt aus China kommend von Dong Dang an der nordöstlichen Grenze über Hanoi, Hue und Nha Trang bis nach Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt). Die zweite Linie beginnt in Haiphong und geht via Hanoi weiter nach Sapa (Lao Cai) im Nordwesten und von dort weiter nach China.
Die Züge verkehren aufgrund des relativ schlechten Zustandes der alten Meterspurtrassen ziemlich langsam. Der schnellste Zug benötigt für die 1726 km lange Strecke von Hanoi nach Saigon 29 Stunden.
Die Waggons sind jedoch in gutem Zustand und es gibt neben der Holzklasse auch vollklimatisierte Schlafwagen und Wagen mit verstellbaren Sitzen in Flugzeugbestuhlung.
Für alle Fernverkehrszüge ist eine Reservation erforderlich. Es empfiehlt sich, einige Tage im Voraus zu reservieren, da die Züge meist sehr gut besetzt sind.
Der WiedervereinigungsexpressVietnam Railways Fahrplan und Preisliste in deutscher Sprache [bearbeiten] Bus Es gibt im ganzen Land Busverbindungen in alle kleinen und großen Städte. Da die Verkehrsregeln von kaum jemandem beachtet werden, können Busfahrten ziemlich abenteuerlich werden. Mittlerweile hat sich der Fuhrpark verjüngt, so dass man mit relativ guten Bus-Modellen durch die Lande reisen kann.
Eine Besonderheit in Vietnam ist die sogenannte Open Tour, ein Bus-Ticket, mit welchem man für 29 US$ das ganze Land mit beliebig vielen Zwischenstops von Süd nach Nord oder umgekehrt bereisen kann.
Es gibt mittlerweile eine unüberschaubare Zahl von Anbietern des Open Bus-Tickets (Open Tour). Bei den günstigsten Anbietern kann es vorkommen, dass der Bus während der Fahrt gewechselt werden muss (bei Nachtfahrten unangenehm), der Bus nahe der Überfüllung ist und das Gepäck im Gang gestapelt wird und die Sitzreihen so eng beieinander stehen, das Personen, die größer als 1,70 m sind Probleme bekommen (Stichwort Nachtfahrten).
Die etwas 'teureren' Anbieter hingegen haben komfortable Busse, in denen das Reisen dann auch wieder Spaß macht. Die Preise liegen im "Ausländer-Bus" bei ab ca. fünf Euro für Hue–Hanoi (ca. 500 km).
Auf jeden Fall immer Fotos von allen Bussen zeigen lassen (auch von möglichen Kooperationspartnern, da nicht jede Gesellschaft das Gebiet komplett abdeckt) und nach den Platzverhältnissen fragen.
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